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Antrag auf Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlungen

von der Krise betroffene Unternehmen haben zur Sicherung ihrer Liquidität ab sofort die Möglichkeit bei ihrem Finanzamt einen Antrag auf Erstattung der Sondervorauszahlungen auf die Umsatzsteuer für das Jahr 2020 zu stellen.

Die Sondervorauszahlungen werden damit „auf null gestellt“; bereits gezahlte Beträge werden von den Finanzämtern in voller Höhe erstattet. Die Regelung tritt ab sofort in Kraft und gilt für Unternehmen mit Dauerfristverlängerung.

 
Pressemitteilung Finanzministerrium Brandenburg 
 
Ministerium der Finanzen und für Europa
Pressestelle
Presseinformation, Potsdam, 24. März 2020  
 
Corona-Krise: Auf Antrag Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlungen
Finanzministerin: Beitrag zur Sicherung dringend benötigter Liquidität
 
Potsdam – Steuerpflichtige, die wirtschaftlich von den Folgen der Corona-Krise betroffen sind, können ab sofort bei ihrem Finanzamt einen Antrag auf Erstattung der Sondervorauszahlungen auf die Umsatzsteuer für das Jahr 2020 stellen. Die Sondervorauszahlungen werden damit „auf null gestellt“; bereits gezahlte Beträge werden von den Finanzämtern in voller
Höhe erstattet. Darauf wies Finanzministerin Katrin Lange heute in Potsdam hin: „Damit verschaffen wir Unternehmen, die in eine wirtschaftliche Schieflagen geraten sind, dringend benötigte Liquidität.“  
Die Finanzämter sind gehalten, entsprechend begründete Anträge positiv zu bescheiden. Die Regelung tritt ab sofort in Kraft und gilt für Unternehmen mit Dauerfristverlängerung. Bei diesen Unternehmen ist die Gewährung der Dauerfrist-verlängerung von der Leistung einer Sondervorauszahlung in Höhe von 1/11 der Summe der Vorauszahlungen für das vorangegangene Kalenderjahr abhängig und wird bei der letzten Voranmeldung des Jahres angerechnet.
Die Maßnahme dient der Entlastung der Wirtschaft vor dem Hintergrund der  massiven  Auswirkungen  der  Corona-Krise  auf  das  gesamte  Wirtschaftsleben.  

Hinweis: Die Finanzämter in Brandenburg sind für den Publikumsverkehr geschlossen, die Erreichbarkeit über Telefon, Email und Schriftverkehr ist sichergestellt.

Näheres: www.finanzamt.brandenburg.de

 

Stundungsanträge GKV

zinsfreie Stundung der SV-Beitäge

Zusammenfassung/Wesentliche Inhalte:

Antragstellung durch den Arbeitgeber

  • Erleichterter Stundungszugang, unter der Voraussetzung der Inanspruchnahme der durch die Regierung geschaffenen Ersatzmöglichkeiten (wie z.B. KuG, Fördermittel und Kredite aus dem aktuellen Rettungsschirm)
  • Stundungen in Folge der Corona-Krise sind zinsfrei 
  • Gewährung der zinsfreien Stundung: vorerst für die Monate März-Mai 2020 (längsten bis zum Fälligkeitstag des Monats Juni 2020)
  • Sicherheitsleistungen werden nicht gefordert
  • Säumniszuschläge oder Mahngebühren werden für den genannten Zeitraum nicht erhoben, bzw. auf Antrag rückerstattet
  • Vollstreckungen rückständiger bzw. fälliger Zahlungen können auf Antrag ausgesetzt werden
  • bei Beantragung von KuG ist die Stundung nur bis zur Gewährung dessen möglich

 → für Selbstständige/GKV-Mitglieder die Beiträge selbst zahlen

  • Prüfung einer Beitragsreduzierung vor Stundung  
  • vereinfachter Nachweis zur geänderten finanziellen Situation (Erklärung durch den StB, BWA oder auch eine glaubhafte Eigenerklärung des Selbständigen)